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www.oldenburger-lokalteil.de/2011/04/03/atelierbesuch:andrey gradetchliev und sein lineare meter publikum
-Wir sehen auf eine Bildfolge mit fünf Tänzerinnen oder Tänzern, die sich vor unseren Augen zu bewegen scheinen. Es geht ein Impuls von ihnen aus, der uns zumindest in Gedanken - mehr oder weniger – mittanzen lässt, der uns mitreißt: Haare fliegen, Hosenbeine flattern, Füße stampfen.
Wie kommt es zu diesem Mitgerissenwerden?
Wie gesagt: Diese Bilder haben etwas mit Bewegung zu tun, zum einen für uns Betrachter, Bewegung, Tanz wird thematisiert. Zum anderen ist ihre Entstehung durch den individuellen Fluss der Handschrift von Andrey Gradetchliev bestimmt. Ich möchte auf einer allgemeinen Ebene auf diesen Prozess eingehen.
Bewegung ist die Grundvoraussetzung künstlerischer Betätigung. Der Stift zieht unter der Bewegung des Arms eine Linie, hinterlässt eine Spur. Dieser Vorgang kann unter den unterschiedlichsten Prämissen ausgeführt werden: als behutsam gezogene Kontur, als heftig und schnell gesetzter Ausdruck. Immer ist dieser Vorgang des Machens, des Zeichnens wieder lesbar, nachvollziehbar. Bewegung hat etwas mit Lebendigkeit zu tun. Diese Lebendigkeit kommt sozusagen aus dem Bild heraus wieder auf uns zu.
Auf der Suche nach neuen Vermittlungsformen des Zeichnens stieß ich auf Kimon Nicolaides, Lehrer an einer Kunstschule in New York der 30er Jahre. Im Zentrum seiner Überlegungen steht der Begriff der Geste. Nach ihm genügt es nicht, etwas nur abzuzeichnen, hier z.B. die Tänzer, sonder ich muss ihre Geste erfassen. Ich muss versuchen, mich ganz in ihre Bewegung hineinzuversetzen, um die Spannung des fremden Körpers im eigenen zu spüren. „To be able to see the gesture, you must be able to feel it in your own body.“(K.N. S.15)
Also die Strichqualität ist Ausdruck der nacherlebten gesehenen Geste.
Für Roland Barthes ist „der Künstler … ein Gestenmacher“ (R.B. S.168), und es gilt für den Betrachter, „die Bewegung … erneut zu sehen, zu identifizieren und … zu genießen.“ (R.B. S.171) „Der Strich ist eine sichtbare Aktion“ (R.B. S. 177).
Rudolf Arnheim, ein Wahrnehmungspsychologe, der sich intensiv mit Kunst aller Epochen befasst hat, spricht von „Ausdrucksdynamik“, und er definiert sie als „gerichtete Spannungen“.
Es sind diese Spannungen, die als Kräfte in verschiedene Richtungen „ziehen“ (R.A. S.419) und die wir letztlich als Anschauungsdynamik oder als Geste wahrnehmen.
Arnheim spricht davon, dass der Künstler versucht, sich in einen „kinästhetischen Zustand“ (R.A. S.420) zu versetzen, bevor er zu malen oder zu zeichnen beginnt. Kinästhetik heißt nichts anderes als Bewegungswahrnehmung.
Kehren wir zu Andreys Bildern zurück – nicht ohne zu erwähnen, dass diese Bilder vergrößerte Ausdrucke von Zeichnungen (ursprüngliche Größe …) sind. Nur dieses vergleichsweise kleine Format ermöglicht ihm die Entfaltung seiner persönlichen Handschrift.
Ich möchte versuchen, auf ein paar Merkmale seiner Strichführung hinzuweisen.
Da gibt es zunächst die Ausdruckslinien, die kräftig die Körper, die Kleidung, die fallenden Haare umspielen. Die ausführende Geste arbeitet mit Druck auf die Zeichenfeder. Herausfallend sind die fast senkrechten parallelen Linien der einen Person, die für uns dadurch deutlich aufstampft. Wir sehen weiter die Verdichtungen der Schraffurlinien, traditionell Helligkeit und Dunkelheit, Licht und Schatten markierend. Auffällig ist, dass es keine eindeutige Lichtführung gibt, sonder einen ständigen Wechsel von hell und dunkel, von Licht und Schatten, wie er eben für Bewegung charakteristisch ist.
Es entsteht vor unseren Augen ein horizontales, schwingendes Band von verschränkten Armen, aber durchaus individuell gesetzten Fußbewegungen – also kein Gleichschritt.
Wir nehmen kaum Gesichtszüge wahr, eher ein Versunkensein im kinästhetischen Erleben des Tanzes, eine nach innen gerichtete Aufmerksamkeit.
Die Gruppe ist nach beiden Seiten offen ohne bestimmten Anfang oder ein Ende. Die Körper mäandern über die Wand – tanz.end – ohne Ende.
Barbara Habermann, St. Ansgar, Oldenburg, 28.3.2010
.... einige Hinweise zum Prozess des Gestaltens dieser Bilder. Im Unterschied zur Malerei der beiden Vorgängerinnen, handelt es sich hier um Zeichnungen.
Kann man so groß zeichnen? Eigentlich nicht! Die menschliche Motorik schränkt die Möglichkeit ein, in dieser Größe solche Linien und Schraffuren mit der Hand zu erstellen.
Kleine Handzeichnungen sind das Ausgangsmaterial, eingescannt sind sie durch Digitaldruck auf Leinwand zu dieser Größe gebracht worden. Nicht um aus klein groß zu machen. Das würde Andrey als Künstler ablehnen, sondern um die Zeichnung in eine neue ästhetische Wirklichkeit zu überführen. Das was wir , z.B. in einem Buch als Zeichnung intim betrachten könnten, steht uns nun – von Weitem sichtbar – lebensgroß als Fries gegenüber, eine andere Wahrnehmung.
Wenn Sie an die Zeichnung herangehen, können Sie einzelne Bereiche als ästhetisch eigenständige spannungsreiche Gefüge aus Linien und Schraffuren betrachten – Bilder im Bild.
Herbert Blazejewicz, Gemeindesaal St. Ansgar, Oldenburg, 28.3.2010
Andrey Gradetchliev hat die Zeichnung zu seiner wichtigsten künstlerisches Ausdrucksform gewählt. Sie ist das Medium, das die spontanste und direkte Verbindung zwischen Eingebung und Ausführung, zwischen Idee und Realisierung erlaubt. Er nutzt es, um Menschen zu studieren, ihre Posen zu analysieren, Befindlichkeiten zu typisieren. Damit schafft er ein wundersames Panoptikum und hält uns als Zeitgenossen so auch einen Spiegel vor. In einer seiner Serien reiht er Figuren als Sitzende frontal auf, wie Publikum, das uns wortlos zusieht und zu Akteuren auf einer Bühne macht. Ein andermal lässt er sie in meterlang sich fortsetzenden Bildern exakt auf Linie marschieren, studiert sie beim Tanzen, lässt sich auch als Akte nebeneinander posieren, setzt ihnen in frecher Anspielung einen Vogel auf den Kopf. Seine Pointierungen treibt er gern bis an die Grenze der Karikatur.
In souveräner Beherrschung der akademischen Techniken und Stilmittel kann der Künstler Volumen, Körper, Licht und Schatten in Schwarz-Weiß-Manier mit feinsten Schraffuren und Linienführungen schaffen. Sein wahres Temperament zeigt er in Bildern, in denen er seine Zeichnung in leuchtende Farbflächen einbettet, seine freie und reduzierenden Pinselschwünge und Federstriche übereinander setzt und so wahrlich Hintergründiges schafft: Chiffren, Figuren, Porträts scheinen im Umriss auf, wie Fragmente einer früheren Erzählung, geben dem Hauptmotiv eine Mehrdeutigkeit und bringen auch den Verlauf von Zeit ins Spiel.
Dass Gradetchliev, der seit einigen Jahren in Oldenburg lebt, als Zeichner seine Ausdrucksmittel kritisch auslotet, zeigen seine großformatigen schwarz-weißen Leinwandbilder. In ihnen dehnt er den leichten Schwung und die bewegten Binnenschraffuren der schnellen Handzeichnung ins Riesenformat, indem er eine kleine Handzeichnung einscannt und im Computerdruck vergrößert: Der Verfremdungseffekt durch die Monumentalisierung bringt eine subtil veränderte Ästhetik ins Spiel und spielt auf ganz besondere Weise auf das Verhältnis von Original und Reproduktion an.
Dr. Irmtraud Rippel-Manß /01.2008
...Die Arbeiten, die er hier in der LZO- Filiale zeigt, sind in den letzten Jahren in Oldenburg entstanden. In ihnen verbinden sich in ganz auffälliger Weise aktuelle Arbeitsweisen mit Darstellungen, die auf der traditionellen Ausbildung in Sofia beruhen. Aus beiden eine Kombination für sich erarbeitet zu haben, ist zweifellos ein großer Verdienst des Künstlers
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Der Schritt von der klassischen Zeichnung zum Computer- Druck mit seinen Veränderungen in der Linienführung, vor allem in der Schraffierung, also in der Häufung und Gradlinigkeit ist in dieser Ausstellung leicht nachzuvollziehen: Die drei großen schwarzweißen Leinwand- Bilder sehen wie Zeichnungen aus, sind aber Drucke nach Computer- Bearbeitung, Andrey Gradetchliev kann als erfahrener Künstler leicht nachweisen, dass Zeichnungen dieses Formats mit solch präziser Schraffur- Technik auf weißen Leinwänden gar nicht ausgeführt werden könnten: Die Gleichmäßigkeit etlicher Linien und der Struktur der Schraffuren lä0t sich bei solcher Größe mit der Hand nicht erzielen. Tatsächlich hat der Künstler zunächst eine kleine Zeichnung angefertigt - diese wird gescannt und danach auf Leinwand gedruckt. Also ein rechnerischer Vorgang, statt eines Säurebades. Während bei diesen drei Arbeiten der Kopf als ein heute immer noch gängiges Thema in den Mittelpunkt gerückt wird....Dabei scheint mir wesentlich, dass gerade die traditionellsten beiden Akt- Figuren, die auch aus der Feder berühmter Kollegen stammen könnten, diese aktuelle Transformierung erfahren haben. Während normalerweise solche Torsi dann in einem Buch verschwinden, hat Andrey Gradetchliev sie auf eine übermenschliche Größe gebracht und damit demonstriert, was die neue künstlerische Technik der klassischen Handarbeit voraushat.
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Ein anderes Kapitel ist der Umgang mit Farben. Andrey Gradetchliev bevorzugt mehr oder weniger monochrome Gründe, in die dann eine andere kontrastierende Farbe eindringt und die Zeichnung einer Figur eingebettet wird, wenn sie nicht vorher schon da war. Auch die Farbgebung bietet Möglichkeiten der Differenzierung an. Dass dieser Begriff und die mit ihm verbundene Variabilität zu den zentralen Intentionen des Künstlers gehört, zeigt diese Ausstellung deutlich. Die Reihe der Marschier- Motive verbindet eine Figur in Bewegung mit einer Schablonenform, den Beinen. Während diese bewußt gleich gehalten ist - wie das beim Marschieren so sein soll -, werden die Figuren selbst deutlich variiert. Die Bewegung wird wiederholt, die Träger der Bewegung aber sind verschieden. Dieses Prinzip von Wiederholung und Variation ist ja ein ausgeprägtes, unumgängliches Prinzip des Lebens und darum für Andrey Gradetchliev so wichtig.
Jürgen Weichardt/04.12.2007
Der von "Hand geschaffene" Strich ist für den Oldenburger Zeichenkünstler ... besonders wichtig:" Die Hand ist wie ein Seismograph der inneren Stimmung. Dieser Seismograph ist einmalig für jeden einzelnen Menschen. Er bebt.. abhängig von dessen Laune, Köprerentwicklung, Lebenszeitraum, kulturellem Umfeld, zeichnerischem "Können", und hinterlässt eine(n) einzigartige (n) Spur/Strich".
In seiner Zeichnung-Bild-Installation unternimmt der Künstler den Versuch, die vertraute Handzeichnung durch die digitale Bearbeitung in eine neue große Dimension zu transportieren. Er schafft damit eine einzigartige und beeindruckende Verbindung zwischen alten und neuen Medien. (..)
Anna Zosik /09.2007
“...Fasziniert von der menschlichen Phisiognomie setzt er diese in Reihungen und bringt - bei aller Individualität, die er mitunter mitleidsvoll festhält - doch die Saite des Allgemeinen zum Klingen... Gradetchliev ist ein Virtuose, der mit der Zeichenfeder seine imaginären Menschenwelten schafft. Obwohl die Blätter illustrativ scheinen und man sie dem literarischen Genre zuordnen mag, trifft die Eingrenzug nicht ganz das, was diese Arbeiten beim Betrachter unmittelbar auslösen. Der Mensch in seiner Individualität und der Menge wird sichtbar.”
Bedrückendes trifft auf Gestrandetes / von Jörg-M. Henneberg_Nordwest-Zeitung Oldenburg_02.2004
“...Das Wesentliche an ihnen sind aber die Köpfe - Studien zwischen Typisierung und Individualität; manche sind geradezu gezeichnete Gesichtslandschaften....Eine witzige Fortsetzung seiner Menschen-Beobachtungen sind den Figuren zugeordnete Vögel. Einen Vogel hat ja bekanntlich jeder und zu diesem, meint jedenfalls der Künstler, sollte man auch stehen und ihn pflegen. Hier sind es die Vögel, die die eigentliche, im coolen Gesicht nicht erkennbare wahre Stimmungslage des Menschen zeigen....”
Zu seinem Vogel soll man stehen und ihn pflegen / von Sabine Gebhart_Frankenpost Hof_11.2003
“...Der Mensch zwischen Normierung und Individualität, zwischen Bedrückung und Befreiung - dies scheint das Hauptthema des Bulgaren zu sein. “Marschierungen” finden statt, ohne Gleichschritt jedoch, obwohl Schablonen ein Muster vorgeben. Der lässige Gestus täuscht nicht über den Ernst des Dargestellten hinweg.”
Gemaltes Publikum: Bilder schauen zurück / von Ralf Sziegoleit_Frankenpost Hof_05.1999
“...Der derzeit hier wohnende und arbeitende Stipendiant der Worpsweder Atelierhaus Andrey Gradetchliev hat nur “einen Schrittbreit” Moor gesehen, doch dieses Stückchen Erde hat genügt, ihn zu einem Bild anzuregen: Zwischen transperenten Papierbahnen leuchtet ein imaginäres Stück “Vertikales Moor” mit naturgewachsenen Schilfblättern und Seggengras hervor und bezeugt seine unauflösliche Zugehörigkeit zu Wopswede.”
Worpswede einst und jetzt / Von Ludwig Harig _ Frankfurter Allgemeine Zeitung_10.1996
Der Gestus der freien Linie
Zu den Frieskompositionen von Andrey Gradetchliev
Meine großformatigen, im Prinzip unendlich fortsetzbaren Frieskompositionen bilden seit vielen Jahren einen zentralen Bestandteil meiner Arbeit. Die Tafeln basieren zumeist auf dem Medium der Zeichnung, meiner wichtigsten künstlerischen Ausdrucksform. Denn die Zeichnung erlaubt die spontanste und direkteste Verbindung zwischen Eingebung und Ausführung, zwischen Idee und Realisierung. Ich nutze sie, um Menschen zu studieren, ihre Haltungen, Bewegungen und Posen zu analysieren, ihre Befindlichkeiten zu typisieren.
Meine intensive Beschäftigung mit dem Medium der Zeichnung reicht zurück bis in meine Schulzeit am Gymnasium für Bildende Künste in Sofia, das bis in die 1980er-Jahre hinein die Ausbildung einer neuen Generation von Künstlern im damaligen kommunistischen Bulgarien zum Ziel hatte. Zu unseren wichtigsten Übungen zählte damals das Freie Zeichnen im Bahnhof von Sofia. Mit unseren Skizzen studierten wir stundenlang die Menschen, die dort in den großen Warteräumen saßen; Menschen, die gezeichnet vom Arbeitsalltag dicht nebeneinender sitzend auf ihre Züge warteten.
Die unzähligen Federzeichnungen, die ich in meinen ersten Jahren am Gymnasium gezeichnet habe, haben meinen weiteren Weg als Bildender Künstler geprägt. Besonders wichtig war mir dabei von Anfang an der gestische, von „Hand geschaffene“ Strich. Denn die Hand fungiert in gewisser Weise als individueller Seismograph unserer inneren Stimmung. In seinen Ausschlägen und Vibrationen spiegeln sich unsere Gefühlslage, unsere körperliche Verfassung, unser Lebensalter, unser kulturelles Umfeld und unsere zeichnerischen Fähigkeiten. Und all diese Faktoren zusammen hinterlassen eine einzigartige charakteristische Spur.
An der Kunstakademie in Sofia bin ich dieser „Spur“ dann weiter gefolgt. 1995 habe ich dort mit meiner Arbeit „Lineare Meter Publikum“ begonnen, die mich seitdem begleitet. Sie war Teil meiner Diplomarbeit (Radierungen) und Teil meiner Bewerbungsunterlagen für ein Stipendium in den Atelierhäusern in Worpswede. Nach meiner zehnmonatigen Stipendiatenzeit habe ich damals zwölf großformatige Ölbilder aus der Reihe in einer Ausstellung im Alten Rathaus in Worpswede ausgestellt. In den folgenden Jahren, in denen ich als Theatermaler in Hof/Bayern gearbeitet habe, habe ich die Arbeit „Lineare Meter Publikum“ um weitere Meter ergänzt.
Seit 2003 führe ich das Thema in Form überdimensional großer Federzeichnungen weiter, die ich anschließend digitalisiert im Maßstab von 1:10 ausdrucke. Vergrößerung und Druck sind dabei kein Selbstzweck, sondern überführen die Zeichnung in eine neue, mediale ästhetische Wirklichkeit. Das so entstandene Abbild lässt sich mit anderen Mitteln gar nicht erreichen. Denn die menschliche Motorik erlaubt es nicht, eine Strichzeichnung in dieser Größe als „Original“ aus dem Handgelenk zu erschaffen.
Durch die Vielzahl an Arbeiten ist im Laufe der Zeit ein regelrechtes Panoptikum entstanden – eine Art überdimensionales Tagebuch, das mein Leben als prinzipiell „unendliche“ Frieskomposition begleitet. In den verschiedenen Zeichnungen halte ich unterschiedlichste Menschen fest, denen ich in meinem Alltag begegne. In meinen Frieskompositionen bilden sie das zu betrachtende Kunstwerk und werden durch ihre Größe und ihre Präsenz gleichzeitig zum großformatigen Spiegel. Und damit zum Teil des Publikums selbst.
text von Andrey Gradetchliev (2010) redaktiert von Robert Uhde
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